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Wir berichten regelmässig über Dinge, die in der Startup-Szene und in der Versicherungsbranche Aufsehen erregen. Oder die uns interessieren.

24.01.2018 InsurTech: Weshalb sich Versicherungen neu erfinden müssen
Ein Artikel von

Désirée Mettraux

Längst haben wir uns daran gewöhnt, Kleidung online zu bestellen, persönliche Nachrichten per Chat zu verschicken und Fahrpläne unterwegs auf dem Handy zu checken. Genau so selbstverständlich ist es mittlerweile auch,  Rechnungen per E-Banking zu begleichen oder den Kontostand per App zu prüfen. Mehr oder weniger unbemerkt hat die Digitalisierung unseren Alltag bereits bis in alle Ecken durchdrungen.

Natürlich gilt das auch für die Arbeitswelt. Insbesondere die jahrhundertealte Versicherungsbranche hat in den letzten Jahren bemerkt, dass die Digitalisierung auch vor ihr nicht haltmacht. Und wohl so einige ihrer Vertreter empfinden sie als regelrechte Bedrohung. Denn: Die Digitalisierung des Versicherungswesens stellt alle Abläufe in Frage und macht Altbewährtes überflüssig.

Was bedeutet Digitalisierung für Versicherungen? 

Insbesondere Automatisierungsprozesse bedeuten einschneidende Veränderungen für klassische Versicherungsunternehmen. Verwaltungsaufgaben und Administratives lassen sich bereits heute vollständig mittels Algorithmen und Code abwickeln. Für die Unternehmen bedeutet das Zeitgewinn, den Mitarbeitenden bleiben repetitive Arbeiten erspart. Und: Die Computer lernen dabei ständig dazu – Künstliche Intelligenz ist längst keine Sci-Fi-Fantasie mehr.

IT-Struktur und hohe Flexibilität sind für die Versicherungen der Zukunft essentiell

Von diesen automatisierten Leistungen können Versicherungen auch bei der Datenauswertung profitieren. Seit jeher sind sie auf Statistiken und Wahrscheinlichkeitsrechnungen angewiesen, um Risiken abschätzen zu können. Die grosse Rechenleistung heutiger PCs und die einfachere Datenerhebung macht es heute möglich, Risiken präziser und individueller einzuschätzen. Dass dieser Automatisierung auch Arbeitsstellen zum Opfer fallen, ist die Kehrseite der digitalen Revolution. Bereits heute bauen grosse Versicherungen Personal in automatisierbaren Bereichen ab.

Bemerkenswert ist die Geschwindigkeit, mit der diese Veränderungen auf das jahrhundertealte Prinzip Versicherung einwirken. Sie zu ignorieren, können sich mittlerweile auch die grössten Player nicht mehr leisten. Bei ihnen mangelt es zwar nicht an Kapital – dieses aber richtig einzusetzen, scheitert oft am fehlenden Know-How. Selbst heute noch betrachten viele etablierte Versicherungsgesellschaften die IT als zweitrangig. Zudem sind ihre internen Prozesse langwierig. Einschneidende Veränderungen in der Arbeitsstruktur lassen sich nur langsam implementieren. Ein empfindlicher Nachteil: Für die Versicherungen der Zukunft sind IT-Struktur und ein hoher Grad an Flexibilität essentiell.

InsurTech-Startups sind im Vorteil

Wie hilft man einer in die Jahre gekommenen Branche auf die Sprünge? Sind klassische Versicherungen gar vom Aussterben bedroht? Die Startups des InsurTech weisen den Weg in die Zukunft. Im Gegensatz zu den klassischen Versicherungsunternehmen sind sie technologisch auf dem neusten Stand, flexibel und in der Lage, auf Veränderungen umgehend zu reagieren. Permanente Innovation und Experimentieren mit neuen Lösungsansätzen sind für sie eine Selbstverständlichkeit. Administrative Prozesse automatisieren sie von Beginn an. So sind sie auch in der Lage, tiefere Preise für ihre Versicherungsprodukte anzubieten.

InsurTech-Startups machen keinen Unterschied zwischen On- und Offline beim Kundenkontakt

InsurTech-Startups ist es bewusst, dass die Bedürfnisse ihrer Kundschaft immer an erster Stelle stehen müssen. Bei ihnen stehen intuitive Benutzeroberflächen im Vordergrund, die den digitalen Vertragsabschluss so einfach wie möglich gestalten. Ihre Erreichbarkeit garantieren sie über verschiedene Kanäle. Dabei machen sie – genauso wie ihre Kunden – keinen Unterschied zwischen on- und offline: Egal ob über Live-Chat, Telefon oder App – der Kunde erhält die selben Informationen. Diese Omni-Kanal-Strategie macht InsurTech-Startups bereits wesentlich kundenfreundlicher als alteingesessene Unternehmen. Nach wie vor stellen klassische Versicherungsunternehmen nämlich unterschiedliche Informationen auf verschiedenen Plattformen bereit und rauben ihrer Kundschaft mit endlosen Formularen Zeit.

So profitiert die Kundschaft

Kundinnen und Kunden können sich glücklich schätzen: Durch die digitale Umwälzung in der Versicherungsbranche profitieren sie ausschliesslich. Neu sind sie am längeren Hebel. Sie zahlen nicht nur weniger für ihre Police. Insbesondere lassen sich die Verträge verschiedener Anbieter viel einfacher vergleichen. Schlechter Service fällt durch negative Bewertungen anderer Kunden auf. Gleichzeitig wird ein Wechsel des Anbieters einfacher und schneller möglich. Mehr denn je stehen Versicherungsunternehmen unter dem Druck, die attraktivsten Produkte anzubieten.

Moderne Versicherer bieten umfassenden Service – vor, während und nach dem Abschluss

Unpersönliche Angebote für die breite Masse haben ausgedient. Umfassender Service ist gefragt, der über den blossen Versicherungsschutz hinausgeht. Moderne Versicherer bieten einen Mehrwert wie beispielsweise Helplines, Liefern von praktischen Informationen oder den engen Kontakt zum Kunden via Chat, Social Media. InsurTechs bieten Versicherungsprodukte an, die aufs Individuum zugeschnitten sind und betreuen ihre Kunden vor, während und nach dem Abschluss optimal.

Was bringt die Zukunft?

Immer deutlicher zeigt sich: Auch etablierte Unternehmen können sich den disruptiven Veränderungen der Digitalisierung nicht entziehen. Sie müssen sich den neuen Gegebenheiten anpassen und zu einem kundenzentrierten Dienstleister werden. Benutzerfreundlichkeit ist neu das oberste Prinzip. Dazu gehört als Herz jedes Versicherungsunternehmens die passende IT-Struktur. Um sich vor der eigenen Abschaffung zu schützen, lohnt sich die rechtzeitige Investition in die digitale Zukunft.

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