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24.05.2018 Welche Vision steckt hinter Simpego? Désirée Mettraux im Interview
Ein Artikel von

Lea Salzgeber

In den letzten Wochen und Monaten haben alle im Creadi-Team ihren Teil dazu beigetragen, Simpego auf ein neues Level zu bringen. Wie das Projekt zu Stande kam und was Simpego im Vergleich zu anderen Online-Versicherern einzigartig macht, erklärt unsere CEO Désirée im Interview.

Simpego hat sich weiterentwickelt. Neu lassen sich Versicherungen auf der smarten Plattform abschliessen. Welche Vision steckt hinter dem neuen Auftritt von Simpego?

 

Die grundlegende Vision hinter Simpego ist ein Schritt in Richtung digitale Zukunft. Versicherungen sollen zukünftig zum intelligenten Begleiter werden. Die Tools dafür sollen so smart sein, dass sie merken, wo sich der User befindet, was er macht und ihm jeweils automatisiert den passenden Versicherungsschutz bieten.

Mit ausgefeilter AI-Technologie lässt sich diese Vision verwirklichen. Bis sie aber vollendet ist, haben wir noch ein Stück Weg vor uns. Mit der neuen Simpego-Plattform ist jetzt ein Grundstein für diese Entwicklung gelegt. Die Plattform ist für alle da, die den vollkommen digitalen Weg wählen und Versicherungen für jeden Lebensbereich abschliessen wollen – der digitale Komplettservice für Versicherungsschutz.

 

Wie ist es zur Weiterentwicklung von Simpego gekommen? Wer hat den Anstoss dazu gegeben?

 

Wir haben sehr viel von unseren Usern gelernt. Unsere Erfahrungen mit der Simpego-App haben gezeigt, dass sich viele User mehr als nur Micro-Insurances wünschen. Sie wollen auch Grundlegendes wie ihre Hausrats- oder Autoversicherung einfach online abschliessen.

Von unserer Seite besteht die Idee für eine Webplattform zudem schon seit vielen Jahren. Im Umfeld der Schweizer Versicherer gibt es die komplett digitale Experience für den Abschluss noch nicht – beziehungsweise nur in einem sehr eingeschränkten Rahmen. Unser Ziel ist es, die vollkommen digitale User Experience für den Versicherungsabschluss zu bieten. Auch der Marktplatz-Gedanke ist uns wichtig: Weil wir selber kein Versicherer sind, haben wir die Möglichkeit, die Produkte verschiedener Gesellschaften anzubieten und können so die optimale Qualität aller Angebote garantieren.

 

“Viele klassische Versicherer entwickeln Produkte noch immer

nach dem Inside-out-Prinzip”

 

Wie wichtig sind die Bedürfnisse der User für Simpego und wie findet man heraus, was sie wollen?

 

Sehr wichtig. Wir wollen bedürfnisorientierte Produkte anbieten. Das heisst, dass wir Testings mit realen Personen aus unserer Zielgruppe durchführen. Ihre Reaktionen und Wünsche helfen uns enorm dabei, unsere Entwicklungen vom User aus zu denken.

Viele klassische Versicherer funktionieren hier noch immer nach dem Inside-out-Prinzip: Produkte werden im Innern der Firma konzipiert und auf den Markt gebracht. Wir im Startup schauen zuerst auf die Bedürfnisse unserer Kunden und konzipieren unsere Angebote nach ihnen. Damit wird auch der ganze Prozess beschleunigt: Weil von Anfang an etwas geboten wird, das die Kunden tatsächlich wollen.

 

Viele etablierte Versicherungen bieten ihre Produkte heute bereits online an – was macht Simpego anders?

 

Simpego bietet den komplett digitalen Weg um eine Versicherung abzuschliessen – ohne Papier und mit grosser Flexibiltät. Damit versichert der User nur, was er wirklich braucht. Er steuert den Prozess von Anfang bis Ende selber und entscheidet selbstständig.

Besonders bei Simpego ist auch, dass wir nur den Schutz anbieten, hinter dem wir ohne Vorbehalte stehen können. Alle Versicherungsprodukte sind nach unseren strengen Qualitätsstandards ausgewählt. So können wir garantieren, dass nur Versicherungen mit einer optimalen Deckung auf Simpego verfügbar sind.

 

“Versicherungen anbieten funktioniert nicht

wie Schuhe verkaufen”

 

Wie lief die Arbeit an der neuen Simpego-Plattform ab? Gab’s besondere Herausforderungen dabei?

 

Ja, bei der Umsetzung kamen immer wieder neue Herausforderungen auf uns zu. Was wir in der Theorie und mit Prototypen konzipiert haben, wurde bei der technischen Umsetzung teilweise wieder in Frage gestellt und geändert. Das hat auch seinen Grund: Versicherungen sind an sich ein sehr komplexes Thema.

Unsere Plattform lässt sich nicht mit einem einfachen Onlineshop oder Sharing-Business vergleichen. Versicherungen anbieten funktioniert nicht wie Schuhe verkaufen. Jedes Versicherungsprodukt ist anders und der Abschluss verläuft jeweils individuell. Die Abläufe müssen also immer wieder neu durchgedacht werden. Insbesondere, damit der Abschluss trotzdem einheitlich und einfach bleibt. Da kommen immer wieder Überraschungen hervor. Ich glaube, diese Komplexität unserer Produkte musste auch zuerst allen im Team bewusst werden.

 

Creadi ist in den letzten Monaten weiter gewachsen. Wie koordiniert man ein solches Team, das sich neu formiert hat?

 

Gute Kommunikation ist sehr wichtig. Wir treffen uns jeden Tag zum Daily Standup – um zu wissen, wer was macht und wo wir im Prozess gerade stehen. Das ist ein entscheidender Parameter. Wichtig ist auch, herauszufinden, bei wem welche Stärken liegen und diese gezielt einzusetzen. Dafür braucht es genug entgegengebrachtes Vertrauen. Ab einer gewissen Teamgrösse kann es unübersichtlich werden. Hier helfen uns unsere digitalen Hilfsmittel, Planungstools und Strukturen dabei, den Überblick zu behalten.

Grundlegend ist zusätzlich eine agile Entwicklung unserer Arbeit. Das heisst, dass wir sehr schnell reagieren und uns nicht auf fixe Prozesse verlassen. Wir passen uns immer wieder den Gegebenheiten an. Wenn ich merke, dass etwas nicht in die richtige Richtung geht, ändere ich dann auch mal die Fahrtrichtung. Das birgt bestimmt ein gewisses Frustrationspotential. Aber so kommen wir im Team voran.

 

“In unserem Setup werden Herausforderungen

nicht gescheut”

 

Wie unterscheidet sich die Arbeit im Startup von den Abläufen in etablierten Firmen?  

 

Wie gesagt sind wir im Startup wendig und schnell. Gemeinsam arbeiten wir an einer Vision und einem Ziel. In einem solchen Setup werden Herausforderungen nicht gescheut. Alle im Team wollen Simpego erfolgreich zum Start bringen und arbeiten mit vollem Engagement daran. Dieser Greenfield-Approach bei Startups, der viel Raum für eigene Ideen und selbstständiges Arbeiten freilässt, ist sehr motivierend.

 

Welche Learnings hast du aus deinen bisherigen Erfahrungen mit Creadi und der Arbeit an der Simpego-Plattform herausgezogen?

 

Derzeit sprechen alle von Digitalisierung. Aber in der Versicherungsbranche sind viele Player gar nicht so weit – und das trifft teilweise auch auf ihre Kunden zu. Immer noch zählen viele Kunden auf den Versicherungsberater ihres Vertrauens. Ich bin aber davon überzeugt, dass bei den Digital Natives der Umgang mit Versicherungsthemen anders ist und der Bedarf nach digitalen Versicherungen auf jeden Fall vorhanden ist.

Bei der Weiterentwicklung von Simpego ist mir klar geworden, dass auf dem Weg immer neue Herausforderungen auf uns warten. Und das ist auch gut so. Bei einer Plattform, die den Bedürfnissen unterschiedlichster Persönlichkeiten zu Verfügung stehen soll, geht es auch darum, die eigene Meinung zurückzunehmen. So, dass wir tatsächlich auf deren Bedürfnisse eingehen. Das ist sehr wichtig.

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